Wie wir es geschafft haben mit 16,60€ Produktionsbudget 250.000 User auf Facebook zu erreichen – Von Viralität und Growth Hacking

“Virality isn’t luck. It’s not magic. And it’s not random there’s a science behind why people talk and share. A recipe. A formula, even.” – Jonah Berger

Du hast es bereits in hunderten Meetings gehört. „Wir wollen viral gehen“. Jeder Unternehmer träumt vom großen viralen Hit. Insbesondere am Anfang der Unternehmerkarriere treffen viele Unternehmer die Annahme, dass es leicht ist einen viralen Hit im Internet zu landen. Einfach sein Produkt nach dem Launch bei Facebook posten und Leute werden es teilen und die Umsätze kommen von allein.

Es gilt vielmehr etwas zu erschaffen, was wert ist geteilt zu werden etwas was beim User/Betrachter den Wunsch erweckt, dass Produkt zu teilen. Um zu demonstrieren, dass man auch mit kleinen Budgets und ein wenig Hirnschmalz große Massen bewegen kann, haben wir ein Video produziert. Mehr als 1,60 € für 500g Mett, eine lustige Idee und ein Facebook Budget in Höhe von 15 € um den Stein ins Rollen zu bringen hat es nicht gekostet knapp 250.000 User auf Facebook anzusprechen, die unseren Beitrag gefeiert haben. In unserer kleinen Case Study haben wir die Rezepte von Tasty und Co. auf die Schippe genommen und ein leckeres Rezept für die Zubereitung von Mett in einem Video veröffentlicht.

Um möglichst effizient (zu geringen Kosten) möglichst viele Menschen anzusprechen, haben sich in den letzten Zeit insbesondere zwei Marketing Techniken heraus kristallisiert: virales Marketing und Growth Hacking.

Per Definition geht es beim viralen Marketing darum, ungewöhnliche, lustige und überraschende Inhalte mit einer Marke zu verknüpfen um so auf die Marke aufmerksam zu machen. Der Inhalt soll sich dann möglichst selbständig in den sozialen Netzwerken und Medien verbreiten.

Die Definition von Growth Hacking wird deutlich, wenn man sich die beiden Begriffe „Growth“ und „Hacking“ im Detail anschaut. Hier geht es im Wesentlichen darum, das Produkt oder den Service mit einem Hack zu versehen, sodass das Wachstum des Unternehmens über diese Hacks erfolgt. Doch Growth Hacking stellt mehr als das dar. Hierbei geht es auch darum, Marketing Entscheidungen zahlenbasiert und messbar zu machen. Jeder Hack wird auf die Veränderung auf die Conversion Rate (Anzahl der Nutzer eines Produktes oder einer Dienstleistung die eine gewisse/vordefinierte Handlung ausführt) und die Nutzungsraten der Produkte untersucht.

Als erstes Beispiel für einen Growth Hack wird regelmäßig das Beispiel von Hotmail im Jahr 1996 aufgeführt. Unter jeder E-Mail die ein Nutzer über Hotmail verschickt wurde, wurde der Satz „PS: I Love You. Get your free E-Mail at Hotmail“ in die Fußzeile eingefügt. Innerhalb der ersten sechs Monate hatten sich bereits eine Million neue Nutzer registriert. Zwei weitere Wochen später waren es bereits zwei Millionen.

Ein weiteres tolles Beispiel für einen Growth Hack ist Facebook. Durch die genaue Messung des Nutzerverhaltens, wurde ermittelt, dass diejenigen Nutzer wiederkamen, die innerhalb der ersten zehn Tage mindestens sieben Freunde im Netzwerk hatten. Erst dann wurde Facebook vom Nutzer angenommen und regelmäßig konsumiert. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Funktion zur Einladung eingebaut und ein automatisches Feature zum Vorschlagen von Freunden integriert. Was uns heute als trivial erscheint, da diese Funktion nun in allen großen Netzwerken etabliert ist, war damals Ergebnis von Messungen und Überlegungen die Facebook ein enormes Wachstum beschert hat.

Fest zu halten bleibt dabei: Ein Growth Hack und virales Marketing ist so individuell wie das Produkt oder der Service und erfordert eine gründliche Planung und Messung.

Je nachdem in welcher Phase sich euer Produkt/Projekt befindet, können wir euch bei der Umsetzung von viralen Marketing Kampagnen oder Growth Hacks helfen.

Ihr plant ein neues digitales Produkt / Service oder ein physisches Produkt auf den Markt zu bringen?

  • Wir programmieren und planen eure Webseite von Grund auf und integrieren Growth Hacks um eine möglichst effizientes Wachstum des Produkts oder Service zu ermöglichen
  • Wir planen eine virale Marketing Kampagne für euer Produkt / Service

Ihr befinden euch bereits am Markt und möchten mehr Kundengewinnen und Ihre Reichweite erhöhen?

  • Wir analysieren eure Webseite oder euren Service und prüfen, an welchen Stellen Growth Hacks integriert werden können
  • Wir planen eine virale Marketing Kampagne um euer Produkt oder euren Service bekannter zu machen

Tina turns Farbenkollektiv “Nicht nur eine Werbeagentur”

Ein heller Blitz, ein Zucken im Bein und ich war wach. Geblendet vom grellen Sonnenlicht wollte ich mir die Bettdecke zurechtzupfen, als mir auffiel, dass meine linke Hand von etwas warmen und klebrigen bedeckt war. Verwundert und erschrocken zugleich bewegte ich die Hand richtung Nase und atmete einmal ganz leicht ein. Nachdem ich den Geruch identifiziert hatte, öffnete ich voller Erregung meine Augen. “ZUCKERGUSS!”.
Der Anblick war heroisch und entzückend zugleich. Meine Hand hatte die Nacht in der Dunkin’ Donuts 6er Box zwischen Boston Cream und Lemon Donuts verbracht.
Mit vor Vorfreude funkelnden Augen vertilgte ich die restlichen Donuts, die vom Vorabend übrig geblieben sind.

Gesättigt und voller Glückseligkeit schwebte ich ins Badezimmer und betrachtete mich im Spiegel. “Schon 23 Jahre alt” sagte ich mir und wischte mir die letzten rosafarbenen Streusel aus dem Bart.

Im gleißenden Sonnenlicht befreite ich mich von meinen Hüllen und stieg voller Zuversicht in die Dusche. Voller Wonne wusch ich mich und summte nebenbei die Melodie von “The Trooper” von Iron Maiden. Nachdem ich das Gitarrensolo durch hatte, stieg ich majestätisch aus der Dusche und trocknete mich ab. Das wärmende Sonnenlicht breitete sich dabei auf meiner gesamten Rückseite aus und ich konnte nochmal durchatmen.
Nachdem ich schwungvoll in meine Anziehsachen geschlüpft bin, setzte ich mich in die Küche und steckte mir eine Zigarette an.

“farbenkollektiv” murmelte ich. Nicht einfach nur eine Werbeagentur. Nicht einfach nur Marketing. Eher eine Marke, eher ein Lebensstil.
“Hä, und warum?” hörte ich es aus irgendwelchen Ecken. Ich lachte, und danach dachte ich nach. “Ja…warum?” Ich lachte erneut. “Ist doch klar! “farbenkollektiv” ist eine Einheit. Mehrere Menschen bilden einen Körper. So wie bei den Power Rangers, wenn sich alle Ranger zum Megazord transformieren!

Ein frisches Lüftchen holte mich aus meinen Gedanken. “Go Go Power Rangers” rief ich und sprang auf. Ich schnappte mir meinen Rucksack und glitt aus der Wohnungstür.
Unten angekommen schlängelte ich mich am Kinderwagen vorbei. Durch einen gut positionierten Hüpfer übersprang ich zusätzlich das Stützrad des Kinderfahrrads, welches sich mir provokativ in den Weg stellte.

Ich öffnete die Haustür und ich war nun endlich an der Straße angekommen. Überall Graffitis und Kritzeleien, Tumult und Hektik, hoher Häuser und Leben. Es war der absolute Kontrast zu Detmold, aber ich liebe es jetzt schon.

Kurze Zeit später erreichte ich nun endlich meinen neuen Tempel der Kreativität: Widdersdorfer Straße 246. Das Luisenviertel.

Begrüßt wurde ich als Tina. “Tina?…warum nennen mich alle Tina?”. Ich schaute unsicher in die Runde. “Aber ich bin doch Dominic” murmelte ich leise und verunsichert. “Nein nein, du bist Tina”. Verwirrt versuchte ich meine Gedanken zu sortieren. “Am ersten Oktober fängt Bibi (Bianca) bei uns an. Und zusammen könnt ihr einfach nur Bibi&Tina sein!”. Jetzt hatte ich verstanden! Es dauerte noch ein paar Minuten bis ich mich drauf einlassen konnte, aber mittlerweile geht’s ohne Tina einfach nicht mehr.

Hier bleibe ich nun 6 Monate und darf meinen Gedanken freien Lauf lassen. Corporate Identity, Design, Mockup usw.. sind jetzt Begriffe die ich täglich höre, und das ist auch gut so. Denn egal was ich hier tun werde, ich tue es genauso liebevoll wie alle anderen beim farbenkollektiv.

Hex-hex,
Eure Tina

Corporate Design – Avocado ist farbenkollektivs Liebling

Es riecht fürchterlich als ich das Büro betrete. So…gesund. Neuerdings steht nun ein gigantischer Strauß an Kräutern dort, wo ich lieber das Nutella Glas stehen hätte. Voll Bio und so. Es ist wirklich beängstigend, wie alle im Büro die selben Vorlieben teilen, nur ich steh immer außen vor. Wie bereits in meinem Beitrag über Kaffee geschrieben (http://www.farbenkollektiv.de/fkk-kaffee-ist-fur-mich-abfall-2/), kommt man sich hier vor, als wäre man in einer Sekte. Oder das adoptierte Kind.

Alle trinken Kaffee. Alle rauchen (und verschwinden gefühlt alle 10 Minuten im Rudel aus dem Büro.) „Immer dieser Gruppenzwang“ denke ich mir und seufze. Nun haben wir einen Kräuter Strauß dort stehen, der vom Geruch natürlich völlig legitim ist. Schön. Und ich darf stinken, weil mein Parfum zu stark riecht. Vieleicht reibe ich mich einfach mal mit den Minzblättern ein. Dürfte ja der Corporate Identity des Büros entsprechen.

A-vo-ca-do. Allein das Wort. Bio ist für mich Abfall. Das denke ich mir oft, wenn ich sehe was bei uns gefrühstückt wird. Jeder, aber auch wirklich, JEDER klatscht sich Avocado aufs Brot (oder in den Salat). Ist ja gesund. Ist ja grad total hip, wie dieser Wir-werden-alle-veganer-Trend. Da will man mir weiß machen, das schmeckt. Ne, is klar. Deswegen haut man sich auch das Ei oder Zitronensaft auf sein WEIZENVOLLKORN Brot. Das Ei wird dann noch totgesalzen, während man über Avocados philosophiert. Irgendwann ist im Nutella Glas Avocado. Einfach so. Um mich in die Rituale einzuführen. Man hat mir ja auch schon mein Wasserkocherwasser vergiftet, vermutlich damit ich auf Kaffee umsteige. Da wundert man sich, warum die „heiße Zitrone“ so extrem sauer schmeckt. Auch nach 5 Tonnen Zucker immer noch ekelhaft, bäh. Bis ich dann mal herausfand, dass im Wasser Essig war. (Angeblich um den Wasserkocher zu entkalken. Wers glaubt.)

Während das „Rudel“ nun wieder die Lungen düngt, schwelge ich in Gedanken und stelle mir vor, die Avocado wäre ein Kunde. Sie möchte ein neues Corporate Design, mit dazu passender Webseite. Wir vereinbaren einen Termin und ins Büro stapft ein großer, schlaksiger Mann im Anzug, der spricht, als wenn er Dauerschnupfen hätte. Dann folgt erstmal so ein Pseudo-Bio Gelaber.

Die Webseite sollte am besten biologisch abbaubar sein, denn corporate design – Avocado ist farbenkollektivs Liebling.

Kein Thema, was der Kunde will, das kriegt er auch. Marken-Image einer Acovado. Auf so bescheuerte Ideen kann auch nur eine durchgeknallte Designerin kommen. Und während ich auf das Rudel warte, kaue ich auf einem Büschel Petersilie rum. Mit Nutella versteht sich.

ffk eure Franzi vom farbenkollektiv

Corporate Identity – Pupsende Einhörner

Ich will pupsende Einhörner!

Uh, welch Freude kommt auf, als man mir wieder einmal ein Design Projekt aus dem Technik-Bereich zu­kommen lässt. Klar, man muss das ja auch machen. Vielseitig will man ja sein. Aber ganz im ernst? Ich bin ne Frau. Ich steh auf Glitzerkram und Regenbogen pupsende Einhörner! Auf Mode und Schmuck, auf, OH fuck, auf Schuhe! Ich will Schuhe! Ganz egal, dass man nicht drauf laufen kann, Hauptsache sie gesellen sich zu meinen bereits 1034927493 anderen Paaren. Ich habs! Das Logo Design für das Tunning Produkt wird ein Einhorn! Die beste Idee meines Lebens. Trifft die Zielgruppe haargenau und auf den Punkt. Denke, der Kunde wird begeistert sein. Wir richten die ganze Corporate Identity danach aus! Einhörner und Glitzer.

Typografisch greife ich ganz tief in die Handwriting Letter Kiste. Technisches Logo? Sicher nicht. Es muss alles Corporate Identity konform gestaltet werden. Somit bleibt das Einhorn als entscheidendes Element er­halten. Das Packaging für das Produkt entwerfe ich ganz dem Corporate Design. Mit Glitzer in der Packung für das richtige Feeling. Ein passender Claim steht auch schon.

„Für ganz viel Liebe in deinem Auto, damit es bald Glitzer pupst.“

Zufrieden lehne ich mich zurück. Wäre ein perfekter Markenaufbau und würde den USP perfekt von der Konkurrenz abheben. Ich freue mich dem Kunden das Design zu präsentieren. Mit „mal was anderes“ werde ich das Gespräch beginnen. Selbstsicher präsentiere ich ihm das emotionale Brand Marketing. Sehe schon vor mir wie der Kunde ausflippen wird. Vor Wut. Und Verzweiflung, während er die Packung aus dem Fenster schmeißt. Freue mich schon zu sehen, wie der ganze Glitzer durch die Luft fliegt. Na gut, man kann eben nicht immer richtig liegen. Aber vielleicht ist im Büro nun klar, welche Projekte ich in Zukunft nicht unbedingt haben möchte.

Wie man es richtig machen sollte, seht ihr z.B. auf dieser Seite. Wirklich beeindruckende Arbeiten dabei.

http://www.draward.com/best-corporate-identity-design-packages-branding-projects/

FKK – KAFFEE IST FÜR MICH ABFALL

FKK. Nein, wir machen uns hier nicht alle nackisch und tanzen unsere Namen auf dem Tisch. Aber ich dachte mir, ich ehre hier einmal das einzige, was hier jeder im Büro zum überleben benötigt. Außer mir. Allein bei dem Gedanken daran könnte ich mein Frühstück über den Tisch reihern. Was man an diesem Gesöff findet, versteh ich nicht. Bitter und einfach nur blärks.

Aber gut, der Kaffee hier bei farbenkollektiv scheint für den Rest im Büro, überlebenswichtig zu sein. Ich glaube wenn dieser nicht existent wäre, würden man mir sicher diverse Gegenstände nachwerfen, weil die Laune gen Null geht. Ich habe sogar die Befürchtung, dass ich hier in eine Kaffee Sekte geraten bin und man mir versucht, diesen heimlich einzuflößen. Am Anfang befand sich die Kaffee Tasse immer auf meinem Platz beim Frühstück. Zufall? Ich denke nicht. Im Zuge dessen, habe ich für diesen Gott im Büro eine Corporate Identity entwickelt. FKK – farbenkollektivkaffee, leidenschaftlich und süffig. Mit seinem heißen Charakter wickelt er hier jeden um den Finger. Seine schwarze Seele offenbart sich nur bei den Härtesten. Für die Pussys gibts Milch. Oder Zucker. Oder beides, das wäre dann für die „Rheumadecken-Käufer“.

Die Typografie von FKK ist schlicht gehalten. Gradlinig mit dem passendem Schwung. Diese Schlichtheit zeigt sich auch im Logo Design wieder. Ohne viel Schnickschnack.

Elegant und doch robust. Sein elegantes Auftreten umschmeichelt… Herr Gott, wir wollen es mal nicht übertreiben. Es ist Kaffee. Schmeckt scheiße. Punkt.

Für die ganzen harten Kaffeejunkies gibt es übrigens die perfekten Kaffeebecher. So startet euer Tag auf der dunklen Seite 😉

http://www.fubiz.net/2015/12/22/star-wars-coffee-cups/